MAI CARBON

24. Juni 2016

MAI Carbon erhält Zuschlag für Projekt zur Internationalisierung

Berlin/Augsburg. Wie kann kleinen und mittleren Unternehmen eine erfolgreiche internationale Kooperation bei Forschung und Innovation gelingen? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt hierfür auf die strategische Zusammenarbeit regionaler Cluster und Netzwerke mit internationalen Partnern, in die gezielt kleine und mittlere Unternehmen eingebunden werden. Gefördert wird diese „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“ im Rahmen der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung. Jetzt hat ein unabhängiges Auswahlgremium unter Vorsitz von Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), erneut elf Projekte zur Förderung empfohlen, darunter auch das Spitzencluster MAI Carbon, ein Initiative des Carbon Composites e.V. (CCeV). 

Die ausgewählten Cluster und Netzwerke aus thematischen Zusammenschlüssen von Akteuren aus Wissenschaft und Wirtschaft werden mit der Förderung in den kommenden Jahren gemeinsam mit weltweiten Partnern Forschungs- und Innovationsprojekte realisieren können. Die erfolgreichen Cluster und Netzwerke werden ihre Projekte Anfang 2017 starten können und erhalten jeweils bis zu vier Millionen Euro Förderung über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren.

„Eine intelligente Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft regional ebenso wie international ist der Schlüssel für erfolgreiche Innovationen. Das BMBF fördert  diese strategische Vernetzung deshalb gezielt – zum Beispiel über das neue Zehn-Punkte- Programm ‚Vorfahrt für den Mittelstand‘, mit dem wir kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, mit den richtigen Partnern zusammen zu finden“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller. „Die jetzt für die Förderung ausgewählten Cluster und Netzwerke werden neue Botschafter für den starken deutschen Innovationsstandort sein.“

Neben zehn weiteren Clustern und Netzwerken ist auch das Spitzencluster MAI Carbon unter den Auserwählten für die zweite Förderrunde Maßnahme. MAI Carbon kann damit die bereits im Rahmen seiner Arbeit als Spitzencluster begonnene Internationalisierung mit dem US-amerikanischen Cluster IACMI (Institute for Advanced Composites Manufacturing Innovation), dem südkoreanischen Cluster Carbon Valley und innerhalb Europas weiter ausbauen und intensivieren.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir die Fachjury in Berlin mit unserem Internationalisierungskonzept  überzeugen konnten. Ziel der Internationalisierung von MAI Carbon ist es, langfristig angelegte transnationale Innovationsbrücken zu etablieren, um neue Märkte anzusprechen, den Werkstoff weiterzuentwickeln, Bildungsketten aufzubauen sowie Wertschöpfung in Deutschland zu schaffen. Flankiert wird das Internationalisierungskonzept durch eine multidimensionale Kommunikationskampagne“, wie Sven Blanck, verantwortlich für den Bereich Controlling & Development im Cluster MAI Carbon, das Vorhaben zusammenfasst.

 

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