MAI CARBON

03. Mai 2012

Geschafft! MAI Carbon gewinnt bundesweiten Spitzenclusterwettbewerb

Geschafft! MAI Carbon gewinnt bundesweiten Spitzenclusterwettbewerb Augsburg/Berlin.
Die harte Arbeit hat sich gelohnt: die Spitzenclusterinitiative M•A•I Carbon gehört zu den Gewinnern im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Präsentation vor einer hochkarätigen Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft überzeugte. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass die Region München-Augsburg-Ingolstadt durch diesen Wettbewerb zu einem Zentrum für Faserverbundtechnologie werden kann,“ so Dr. Hans-Wolfgang Schröder, Geschäftsführer des Antragstellers Carbon Composites e.V. (CCeV).

Ziel des Spitzencluster-Wettbewerbs ist es, die leistungsfähigsten regionalen Cluster Deutschlands auf dem Weg in die internationale Spitzengruppe zu unterstützen. Jeder der ausgewählten Spitzencluster wird vom Bund über einen Zeitraum von maximal fünf Jahren mit bis zu 40 Mio. Euro gefördert. Aus allen zukunftsträchtigen Branchen waren Teilnehmer bei der Endrunde angetreten – von „BioEconomy“ aus Sachsen/Sachsen-Anhalt bis „WindPowerCluster“ aus dem Nordwesten Deutschlands. Zu den fünf „Auserwählten“ gehört auch M•A•I Carbon.

An der Spitzenclusterinitiative M•A•I Carbon, die auf Anregung von Carbon Composites e.V. (CCeV) entstanden ist, beteiligen sich 72 Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie unterstützende Organisationen aus der Region München-Augsburg-Ingolstadt. Gründungspartner von M•A•I Carbon sind die Unternehmen Audi, BMW, Premium AEROTEC, Eurocopter, Voith und die SGL Group, sowie die IHK Schwaben, der Lehrstuhl für Carbon Composites (LCC) der TU München und der CCeV selbst. Alle beteiligten Partner agieren auf dem Technologiefeld Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffe, und hier insbesondere auf dem Gebiet der carbonfaserverstärkten Kunststoffe (CFK). Der Schwerpunkt liegt auf den Anwenderbranchen Automobilbau, Luft- und Raumfahrt sowie dem Maschinen- und Anlagenbau.

Hauptanliegen von M•A•I Carbon ist es, den Werkstoff Carbon für die Serienreife fit zu machen sowie die Region München-Augsburg-Ingolstadt zu einem europäischen Kompetenzzentrum für CFK-Leichtbau auszubauen, das die gesamte Wertschöpfungskette der CFK-Technologie abdeckt und den vertretenen Partnern in der Schlüsseltechnologie CFK zu einer Weltmarkt-Spitzenposition verhilft. Dadurch können bis zu 5.000 neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden.

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