MAI CARBON

25. Oktober 2013

Endspurt im Wettbewerb für Wortakrobaten: Online-Suche nach neuer Berufsbezeichnung läuft noch bis 11. November 2013

Augsburg/Berlin. „Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik – Fachrichtung Faserverbundtechnologie“ – so heißen derzeit noch Fachkräfte, die mit kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, kurz Carbon, arbeiten. Für diese komplizierte Berufsbezeichnung ist nun ein griffiger Ersatz gefragt. Noch bis 11. November kann jeder mitmachen:

Der Carbon Composites e. V. (CCeV) und dessen Spitzencluster MAI Carbon sowie die „Initiative Junge Forscherinnen und Forscher“ möchten für den Zukunftsberuf einen präzisen und eingängigen Begriff finden. Daher lautet der Titel des Ideenwettbewerbs: „Schreiner arbeiten mit Holz – Wer arbeitet mit Carbon?“ 

Rainer Kehrle, Clustermanager von MAI Carbon, beschreibt die Ideensuche: „Wir wünschen uns viele frische Ideen von Personen, die sich mit dem Werkstoff Carbon befassen und natürlich einen Namen, den man gut und gerne aussprechen kann. Ein eingängiger Begriff, der Lust auf den Beruf macht – das wäre optimal.“ Der Wettbewerb ist über die Open-Innovation-Plattform innovationskraftwerk.de ausgeschrieben. Nach einer kurzen Registrierung können Teilnehmer ihre Vorschläge einreichen. Eine Expertenjury wählt die besten Ideen aus. Die Initiatoren belohnen die besten Ideengeber mit Preisen im Gesamtwert von rund 10.000 Euro. Auch Schulklassen können teilnehmen und Mitmachtage in einem Schülerlabor oder einem Science-Museum gewinnen. Lehrkräfte finden im Innovationskraftwerk von Bildungsexperten ausgearbeitete Unterrichtsmaterialien, um eine Doppelstunde zum Thema Carbon zu gestalten und in der Klasse Ideen für die gesuchte Berufsbezeichnung zu entwickeln.

Ein Video, das die Anforderungen an die gesuchten Ideen und den Werkstoff Carbon erklärt, findet sich auf der Wettbewerbsseite.

Freies Fotomaterial zu Carbon Composites
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