• Stève Mérillat

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  • Rita Fritsch

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    Rita Fritsch

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CC SCHWEIZ

19. Dezember 2017

Swiss CMT AG und Hochschule Rapperswil erstellen Machbarkeitsstudie über Solar-Zugdach für die Schweizerische Südostbahn AG

Für die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) spielt die Reduzierung ihres Energiebedarfes und damit ihrer Betriebskosten eine zentrale Rolle. Deshalb beauftragte das Unternehmen unser Mitglied Swiss CMT AG, Spezialistin für Leichtbau-Projekte, mit einem Konzept zur Verbesserung der Energiebilanz ihrer Regionalbahnen.

„Zunächst ging es in unseren Gesprächen um aerodynamische Effekte, doch schnell wurde klar, dass an der Aussenhülle des Zuges nicht viel zu ändern war", erläutert Geschäftsführer Marcel Schubiger. So rückte das Thema Stromverbrauch in den Fokus. Schubiger hatte für ein früheres Kundenprojekt ein Verstärkungslaminat für Leichtbau-Solarzellen entwickelt und es sollte daher geprüft werden, ob sich diese auch für die Installation auf dem Zugdach eignen. Deshalb wurde als Nächstes im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Hochschule Rapperswil das Potenzial von Solarpaneelen auf dem Zugdach eruiert. Die Machbarkeitsstudie untersuchte sowohl die optimale Platzierung der Module als auch den zu erwartenden Energieertrag auf einem typischen Streckenprofil der SOB.

„Damit die Solarpaneele konstruktiv im Dach funktionieren, müssen sie so leicht wie möglich sein – jedes Kilo Mehrgewicht zieht einen höheren Energieverbrauch nach sich. Mit einem Sandwichpaneel kann man leicht und steif bauen. Positiver Nebeneffekt: Der Innenraum wird gleichzeitig besser wärmeisoliert. Das sind zwei Fliegen auf einen Schlag!“, fasst Schubiger zusammen. 

Die Netto-Energie-Gewinnung lag dann allerdings unter den Erwartungen, weshalb das SOB-Team nun prüft, ob sich alternative Flächen wie Bahnsteigdächer, Schallschutzwände und Hallendächer für PV-Anlagen eignen. So könnte schliesslich doch noch das Ziel der SOB, die Betriebskosten zu senken, erreicht werden – wenngleich über einen gewissen Umweg.

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