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Sportgeräte aus und mit Carbon

Dieselben Vorteile, die das extrem leichte und doch so belastbare Material für die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrt, den Energie- und Medizinsektor sowie das Bauwesen so attraktiv machen, machen den Vorsprung von Carbon auch im Sport aus. Das Leichtgewicht unterstützt Aktive in nahezu allen Sportarten in ihrem immerwährenden Bestreben, besser zu werden und letztlich sich selbst zu übertreffen. Gleichzeitig verdrängt Carbon bei seinem Siegeszug durch die Sportwelt keinesfalls traditionelle Materialien wie Holz oder Stahl. Vielmehr geht es häufig mit seinen Vorläufern Synthesen ein, die von Tennis- oder Golfschlägern über Pfeile und Speere bis hin zu Bootsrümpfen und Rennsport-Komponenten einfach die bessere Alternative sind – zum Vorteil der Sportler und des Sports.

Breitensport

Ihren Anfang nahm die Erfolgsgeschichte von Carbon im Sport zweifellos im Profilager. Wo stets nach dem Optimum geforscht und gesucht wird, wo das bessere Material entscheidende Millisekunden bringen kann und – auch das ist die Wahrheit – wo Geld meist nicht die ausschlaggebende Rolle spielt, im Leistungs- und Wettkampfsport also, ist Carbon schon seit Jahrzehnten eine feste Größe. Mehr noch, dank seiner Vielseitigkeit und der Findigkeit der Ingenieure vervielfältigen sich die Einsatzmöglichkeiten für Carbon quantitativ wie qualitativ in immer kürzeren Abständen.
Die meisten der unten genannten Sportgeräte und Accessoires aus Carbon haben bereits ihren Weg in den Breitensport gefunden. Nicht nur ambitionierte Freizeitsportler schwören auf Schläger, Paddel, Kufen, Auflagen, Verbindungen aus superleichten CFK-Verbundstoffen. Das gilt auch jenseits der Massensportarten. Für Billardspieler etwa stehen sowohl Queuespitzen als auch ganze Queues aus Carbon zur Verfügung, Geschwindigkeitsfans flitzen auf Carbon-Skateboards, die farblich übrigens keineswegs mehr auf dezentes Schwarz beschränkt sind, durch die Stadt oder rasen auf längeren Downhill-Speedboards Abhänge hinunter, Gaukler treiben ihr buntes Spiel mit Diabolos und Handstäben aus Carbon, und in Kanus aus karbonfaserverstärktem Kunststoff paddeln Wochenendausflügler gemächlich auf der Altmühl.
Ganz zu schweigen von Carbonrädern, die ‚pur‘ oder in der E-Bike-Ausführung bei Jung und Alt sehr gefragt sind. Dieses Feld ist sogar schon so breit aufgestellt, dass zusätzliche Features wie Nachhaltigkeit den Ausschlag für eine Kaufentscheidung geben können. Gut zu sehen war das bei dem vollständig recycelbaren Carbon-Rad nam:e, das die Fachleute vom Institut für Leichtbau- und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden gemeinsam mit Projektpartnern aus der Wirtschaft entwickelten und erstmals auf der Euro-Bike 2015 vorstellten.
Von vornherein für den Massensport konzipiert waren und sind die ebenso leichten wie geländetauglichen und belastbaren Nordic-Walking-Stöcke aus Carbon. Ein 120 Zentimeter langes Stockpaar zum Beispiel wiegt um die 400 Gramm. Beide zusammen, wohlgemerkt. Ein Hersteller bringt es für seinen neuen Nordic-Walking-Faltstock auf den Punkt: „100% pures Carbon und zwischen den Segmenten liegende Titanium-Hülsen sorgen für absolute Leichtigkeit bei höchster Stabilität. Egal ob fürs Nordic Walking oder beim Trail Running …“
Mindestens eine lobende Erwähnung wert ist auch die bedeutende Rolle von Carbon beim Fischen. In diesem Bereich sind die ebenso leichten wie biegesteifen und robusten Carbon-Angelruten heute ‚state of the art‘.