Carbon Composites e.V. Augsburg

Brückenbauwettbewerb

Auf der Suche nach Herausforderung?

Der Carbon Composites e.V. bietet seit 2010 einen Brückenbauwettbewerb für Studenten der Ingenieurswissenschaften an. Der Verein verfolgt das Ziel, Studenten die Thematik der Faserverbundwerkstoffe mit einer praxisorientierten Aufgabenstellung näher zu bringen. Dabei zeigt gerade kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff durch seine hohe Steifigkeit und das enorme Leichtbaupotenzial beste mechanische Kennwerte, um eine Brücke auszulegen.

Der Wettbewerb offeriert gerade für Studenten der unteren Semester eine besondere Möglichkeit. In sehr kurzer Zeit werden grundlegende Kenntnisse des Faserverbundes vermittelt. Bereits bei der Konzeptionierung spielt die gesamte Entwicklungskette bis hin zur Fertigung eine wichtige Rolle. Studenten der höheren Semester können ihr gesammeltes Hochschulwissen in einem nicht fachtypischen Projekt umsetzen. Die Herausforderung fängt bereits bei der Statik an und geht bis zur Auswahl des Faser-Matrix-Systems.

Haben Sie Fragen zum Wettbewerb? Dann wenden Sie sich bitte an:

Herr Matthias Heidler
matthias [dot] heidler [at] carbon-composites [dot] eu

Folgende Datei(en) stehen zum Download bereit: 

1. Brückenbauwettbewerb 2010

Brücke kaputt – Wettbewerb gewonnen
CCeV veranstaltet ersten Brückenbauwettbewerb für Faserverbundwerkstoffe

Sieger des 1. Brückenbauwettbewerb 2010

Das Kompetenznetzwerk Carbon Composites e.V. (CCeV) veranstaltete am 27. September einen Brückenbauwettbewerb für Studenten. Ziel war es, eine Brücke mit Hilfe von Faserverbundwerkstoffen herzustellen. Vier Studentengruppen von der Hochschule Augsburg, der Universität Stuttgart und der Fachhochschule Nordwestschweiz starteten im Wettkampf um die beste Brücke. Matthias Heidler von der Fraunhofergesellschaft, Organisator des Wettbewerbs, begrüßte die Studenten sowie geladene Gäste aus Forschung und Wirtschaft in den Räumlichkeiten der IHK Schwaben. In einem kurzen Einführungsvortrag wurde das vielseitige Leistungsspektrum des CCeV veranschaulicht, dessen Ziel es ist, die Faserverbundtechnologie national und international weiter und stärker zu positionieren. Um dem immer brisanter werdenden Fachkräftemangel zu begegnen, bietet der CCeV zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich der Faserverbundtechnologie an, zu denen auch der Brückenbauwettbewerb gehört. In diesem Wettbewerb begutachtete zunächst eine Fachjury die Brücken nach speziellen Kriterien, u.a. Brückenähnlichkeit und Konzept. Dann musste in einer spektakulären Prüfung die Brücke bis zum Bruch gebracht werden. Die dabei erfasste Traglast im Verhältnis zum Eigengewicht floss in die Gesamtbewertung mit ein.

Susanne Hörrmann und Robert Pries von der Universität Stuttgart konnten mit ihrer Brücke den Wettbewerb für sich entscheiden und gewannen einen Zeppelinrundflug. Ihre Brücke trug über 2,8 Tonnen bei einem Eigengewicht von 1,2 kg. Um mit der Studentenbrücke mithalten zu können, müsste ein Mensch das Gewicht einer Boeing 767 stemmen. Die Studenten der FH Nordwestschweiz belegten Platz 2 vor den beiden Augsburger Gruppen.
 

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