Ansprechpartnerin

  • Doris Karl

    Marketing, Kommunikation

    Carbon Composites e.V. (CCeV)

    Doris Karl

    Am Technologiezentrum 5
    86159 Augsburg

    Tel.: +49 821 – 2684 1104
    Mobil: +49 151 – 27596905
    Fax: +49 821 – 2684 1108
    doris.karl
    @carbon-composites.eu

Faserverbundwerkstoffe im Sport

Sportler und Trainer sind begeistert, Spitzenathleten erreichen Top-Leistungen und auch im Breitensport feiert Carbon auf der ganzen Linie Erfolge. Für den Sport scheint Carbon genau das richtige Material zu sein, um den Sportlerinnen und Sportlern zu helfen, das Beste aus sich und ihrem Sportgerät herauszuholen.
Leicht und doch hochbelastbar ist Carbon, biegesteif und elastisch zugleich, so gut wie frei formbar, es rostet nicht und kann große Mengen an Energie aufnehmen bzw. weitergeben. Carbon ist ein Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff (FKV) bzw. kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK). Je nach beigemengter Faser, Kunststoffmatrix und der spezifischen Kombination der beiden Grundbestandteile sind unterschiedliche mechanische, thermische und physikalische Eigenschaften des Endproduktes wählbar. Die Verbindung mit anderen Materialien wie Holz, Aluminium, Stahl u. a. in sog. Compositen oder Hybrid-Verbunden erweitert das Spektrum zusätzlich. So kann jedes Sportgerät aus und mit Carbon sportart- und sportlerspezifisch konfiguriert werden.

Werkstoff nach Maß

Das macht Carbon im Sport zum idealen Werkstoff für Sportgeräte und -zubehör. Sportler und Ingenieure wissen das schon geraume Zeit und verfolgen aufmerksam jede Neuerung auf dem Gebiet. Einer der wissenschaftlichen Vorreiter war das Berliner Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) – ein Mitglied des Carbon Composites e.V. (CCeV). Die dortigen Fachleute beschäftigen sich seit 1976 mit dem Thema, seit Carbon noch zu DDR-Zeiten sein enormes Potenzial erstmals andeutete. Das damals dominante Forschungsfeld Bootsbau, insbesondere für Ruder- und Kanusport sowie Segeln, blieb seitdem unverändert aktuell und spannend. Anfang der 1980er-Jahre kam dann der Radsport hinzu, zunächst mit Scheibenrädern, dann auch mit kompletten Rahmen. Neuere Forschungsschwerpunkte betreffen Wintersportgeräte wie Skier, Skeletonschlitten, Bobs u.ä.
Generell forschen die Fachleute des FES zum Zusammenspiel von Mensch und Material, im Fall von Carbon in allen Sportarten, in denen es „das Reglement zulässt“, fasst Dipl.-Ing. Harald Schaale zusammen. Bei Carbon kommt der Experte geradezu ins Schwärmen: „Das Masse-Steifigkeits-Verhältnis ist einfach unschlagbar. Carbon ist ein Werkstoff nach Maß!“